HL7 Mitteilungen in neuem Gewand

HL7 Mitteilungen Cover 2020-12

HL7 Mitteilungen in neuem Gewand

Im Oktober zur Mitgliederversammlung enthüllte HL7 Deutschland seinen neuen Webauftritt. Nun folgte auch die Neugestaltung der HL7 Mitteilungen, die Vereinszeitschrift, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg erscheint und auch immer wieder Beiträge aus den vier Ländern veröffentlicht. Das jüngste Heft erschien am 30. Dezember 2020 und wird Anfang 2021 an alle Mitglieder versendet.

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Abstimmungsverfahren für ELGA Patientenverfügung und Exportnormdatensatz 2 eröffnet

Im Rahmen des aktuellen Ballots 2020-02 stehen folgende nationale Implementierungsleitfäden zur Begutachtung an:

  1. Normativer Ballot: Implementierungsleitfaden Export-Normdatensatz 2
  2. Normativer Ballot: ELGA CDA Implementierungsleitfaden Patientenverfügung

Die Kommunikation über den Ballot wird ausschließlich über den Mailverteiler „Technischer Newsletter CDA“ laufen; alle Ballot-Teilnehmer sind angehalten, sich unter https://hl7.at/mailing für den Verteiler „Technischer Newsletter CDA“ zu registrieren. Die Unterlagen werden innerhalb eines Tages automatisch versendet. Fragen bitte an office@hl7.at.

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Neue CDA-Leitfäden: Ambulanzbefund, Telemonitoring-Episodenbericht, EMS & allgemeine CDA Vorgaben

Im August 2020 wurden vier neue CDA Implementierungsleitfäden als nationale HL7-Standards verabschiedet:

  • Allgemeiner CDA Implementierungsleitfaden 2020
    Die aktualisierte und erweiterte Basis für alle CDA Befunde in Österreich – mit zusätzlichen Datenfeldern und Unterstützung für e-Health Befunde in und außerhalb von ELGA.
  • Ambulanzbefund
    Ein „Baukastensystem“ für alle Befunde aus Ambulanzen zum Austausch über ELGA, das für alle Fachrichtungen spezifisch erweitert werden kann.
  • Telemonitoring-Episodenbericht
    Das Datenaustauschformat für fortlaufende wie auch abgeschlossene durch Telemonitoring unterstütze Behandlungen, etwa HerzMobil in Steiermark und Tirol. Das Format unterstützt den interoperablen Austausch von behandlungsrelevanten Parametern sowie Personal Healthcare Monitoring-Gerätedaten über ELGA.
  • Meldung an das Epidemiologische Meldesystem (EMS)
    Die elektronische Meldung an das Epidemiologische Meldesystem für Labors und Ärzte, die das vorher verwendete Papierformular ablöst.

Die Links führen jeweils zur Wiki-Übersichtsseite des Leitfadens mit Beispielbefunden und weiteren unterstützenden Materialien.

Gültigkeit für ELGA: Damit die neuen Implementierungsleitfäden in ELGA verwendet werden können, muss noch eine entsprechend aktualisierte Verordnung zum GTelG 2012 herausgegeben werden (aktuell gültige Version GTelVO-2015 §16a). Das betrifft die neue Hauptversion des Allgemeinen Implementierungsleitfadens, sowie den Leitfaden für den Ambulanzbefund und den Telemonitoring-Episodenbericht.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Leitfaden-Autor*innen und allen Teilnehmer*innen am Abstimmungsverfahren!

Abstimmungsverfahren 2020-1 gestartet

Das Abstimmungsverfahren 2020-1 wurde am 3. Juni 2020 gestartet, folgende CDA-Implementierungsleitfäden stehen zur Begutachtung an:

  • Normativer Ballot: ELGA CDA Implementierungsleitfaden – Allgemeiner Implementierungsleitfaden, Hauptversion 2020
  • Normativer Ballot: ELGA CDA Implementierungsleitfaden – Telemonitoring-Episodenbericht
  • Normativer Ballot: ELGA CDA Implementierungsleitfaden – Ambulanzbefund
  • Normativer Ballot: CDA Implementierungsleitfaden – Meldung an das Epidemiologische Meldesystem (EMS), Version 2.3

Die Unterlagen werden an alle Abonnenden des Verteilers „Technischer Newsletter CDA“ gesendet (Anmeldung unter: https://hl7.at/mailing, automatische Nachsendung nach Anmeldung). Die Kommunikation über den Ballot läuft ausschließlich darüber.

Begleitende öffentliche Webkonferenzen: Zur Unterstützung der Teilnehmer am Abstimmungsverfahren bieten die Autoren mehrere Online-Termine zur Einführung und für Fragen und Antworten an (als Webkonferenz über GotoMeeting):

•    Dienstag 9. Juni 9-11 Uhr Einführung in die Ballot-Materialien, wichtigste Inhalte, Neuerungen, Q&A
•    Dienstag, 23. Juni 9-13 Uhr: Allgemeiner Implementierungsleitfaden
•    Mittwoch, 24. Juni 9-12 Uhr: Ambulanzbefund
•    Donnerstag, 25. Juni 9-12 Uhr: Telemonitoring-Episodenbericht

Allgemeine Informationen zum Ballot:

  • Das Ballot-Verfahren öffnet am 3. Juni
  • und schließt am 30. Juni 2020.
  • Kommentare können von allen Interessierten abgegeben werden
  • Abstimmungsberechtigt sind nur aktuelle Mitglieder der HL7 Austria
  • Die Mindestbeteiligung (Quorum) für die Gültigkeit der normativen Ballots liegt bei 20% der Mitglieder
  • Ihre Kommentare können mit einem beiliegenden Formular (Link) an office@hl7.at gesendet werden.
  • Die Abstimmung ist HL7 Mitgliedern vorbehalten; Nicht-Mitglieder sind jedoch aufgerufen, Kommentare beizutragen.
HL7 Austria Student Award

HL7 Austria Student Award 2021

Die HL7 Austria vergibt auch 2021 wieder den „HL7 Austria Student Award“ zur Förderung von herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug zu HL7 Standards und zur Unterstützung der Ausbildung in eHealth-Standards.

Insgesamt werden bis zu drei wissenschaftliche Arbeiten im Umfeld von HL7 prämiert, wobei der Preis mit € 500,- für Bachelorarbeiten, € 750,- für Masterarbeiten und € 1000,- für Dissertationen dotiert ist.

Bewerbungen senden Sie bitte bis spätestens 14.02.2021 an office@hl7.at. Sie erhalten bis spätestens 28.03.2021 Rückmeldung, ob Ihre Unterlagen akzeptiert wurden. Wir bitten um Verständnis, dass nur vollständige Bewerbungen akzeptiert werden können.

Die einzureichende wissenschaftliche Arbeit muss sich in wesentlichen Teilen mit HL7 auseinandersetzen und als fertige (approbierte) Bachelorarbeit, Masterarbeit oder als Dissertationsschrift vorliegen.

Eine Bewerbung erfolgt auf Deutsch oder Englisch und umfasst folgende Unterlagen (jeweils als PDF):

  • Vollständige Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertationsschrift
  • Kurzfassung/Abstract der Arbeit
  • Kurzpräsentation des Inhalts der Arbeit auf 3 Folien
  • Erklärung, in welchem Umfang das HL7 Thema behandelt wird (max. 2 Seiten)
  • Lebenslauf mit stichwortartiger Beschreibung des bisherigen (wissenschaftlichen) Werdegangs

Einreichen können Studierende und Personen, deren Studienabschluss nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

Eine weitere Voraussetzung für die Einreichung ist, dass die Arbeit an einem österreichischen Institut erstellt wurde oder der Bewerber / die Bewerberin in Österreich studiert oder arbeitet. Eine Mitgliedschaft bei HL7 Austria wird nicht vorausgesetzt. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, die Arbeit als PDF der HL7 Austria zur Publikation auf www.hl7.at zur Verfügung zu stellen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen der HL7 Jahrestagung 2021 in Wien bekannt gegeben. Für akzeptierte Bewerberinnen und Bewerber ist daher die Teilnahme an dieser Veranstaltung kostenlos. Im Zuge der Prämierung der besten Arbeiten präsentieren die Preisträgerinnen bzw. Preisträger ihre Einreichung in einem Kurzvortrag (5 Minuten) anhand der eingereichten Kurzpräsentation.

Etwaige durch die Einreichung anfallende Kosten (wie z.B. Reisekosten) werden nicht erstattet. Die Auswahl der besten Arbeiten erfolgt durch einen wissenschaftlichen Ausschuss. Das Einlegen von Rechtsmitteln gegen die vom Ausschuss getroffene Auswahl ist ausgeschlossen.

HL7 Austria Student Award

Preisträger des HL7 Austria Student Award 2020

Die HL7 Austria hat auch 2020 wieder den „HL7 Austria Student Award“ verliehen, der Studierende zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit HL7 Standards motivieren soll. Insgesamt werden bis zu drei hervorragende wissenschaftliche Arbeiten im Umfeld von HL7 prämiert, wobei der Preis mit € 300,- für Bachelorarbeiten, € 500,- für Masterarbeiten und € 700,- für Dissertationen dotiert ist.

Die Verleihung der besten Arbeiten findet typischerweise im Rahmen der HL7 Jahrestagung in Wien statt. Aufgrund der Maßnahmen hinsichtlich COVID-19 und der damit verbundenen Verschiebung der HL7 Jahrestagung 2020 erfolgt die Verlautbarung des HL7 Student Award 2020 hier auf der HL7 Webseite. Die Präsentationen zu den prämierten Arbeiten werden in Folge bei der nächsten Jahrestagung 2021 stattfinden.

Nachfolgend finden Sie die prämierten Arbeiten in den Kategorien Bachelor- und Masterarbeiten sowie die jeweiligen Kurzfassungen:

  • Die Kategorie Bachelorarbeiten konnte Herr Maximilian Ossana von der Fachhochschule Oberösterreich Campus Hagenberg mit seiner Arbeit „Transformation des ELGA CDA-Laborbefundes in FHIR“  für sich entscheiden.
  • Die Kategorie Masterarbeit gewann Herr Christopher Csenar von der Fachhochschule St. Pölten mit seiner Arbeit „Design and development of a FHIR based mobile application for appointment scheduling in clinical context“.

Wir gratulieren den beiden Preisträgern des HL7 Austria Student Award 2020 ganz herzlich und freuen uns bereits jetzt schon auf die HL7 Jahrestagung 2021 und weitere spannende Abschlussarbeiten!

Kurzfassungen

Maximilian Ossana – Transformation des ELGA CDA-Laborbefundes in FHIR


Maximilian Ossana

Ziel der Arbeit ist, ein Konzept zur Transformation des ELGA-CDA Laborbefundes in FHIR zu erarbeiten. Dieses Konzept soll der Erstellung eines Leitfadens zur Integrationvon FHIR in ELGA dienen.Dabei setzt sich die Arbeit mit folgenden Forschungsfragen auseinander:Wie stehen CDA und FHIR in Verbindung? Welche Transformationsansätze existieren bereits? Worin bestehen Gemeinsamkeiten/Unterschiede zwischen CDA und FHIR?Welche Möglichkeiten bestehen, CDA-Dokumente durch FHIR-Ressourcen zu repräsentieren? Welche Teile des CDA-Dokuments werden in welcher Art auf welche FHIR-Ressourcen abgebildet? Ausgehend von einer Analyse des aktuellen Standes der Technik wurde ein Konzept zur Transformation des ELGA-CDA Laborbefundes in FHIR entwickelt. Anhand des ELGA-CDA Implementierungsleitfadens wurde ein entsprechendes Element extrahiert und mittels der FHIR-Spezifikation in FHIR transformiert. Die Transformationslösung wird für jedes Element schrittweise erklärt. Anschließend wurde die Transformation zu Demonstrationszwecken prototypisch umgesetzt. Dabei wurden die Vor- und Nachteile der FHIR Labor-Lösung aufgezeigt sowie die Umsetzung des Anwendungsfalles „LAB04 – Update von Laborbefunden“ in FHIR erklärt. Die protoypische Umsetzung zeigt, dass eine Transformation grundsätzlich möglich ist. Dies unabhängig davon, welche Stellung FHIR in ELGA zukünftig einnehmen wird. Die Entscheidung dieser Frage beeinflusst lediglich den Transformationsumfang. Bei jederTransformation muss zuvor eine Klassifikation der zu transformierenden Elemente nach ihrer Relevanz stattfinden. Bei der Transformation auftretende Probleme wurden sechs Kategorien zugeordnet.


 

Christopher Csenar – Design and development of a FHIR based mobile application for appointment scheduling in clinical context


Hintergrund: Mobile Applikationen sind unbestritten die Zukunft in der digitalen Unterstützung von Prozessen im Gesundheitswesen. Klassische Krankenhausinformationssysteme (KIS) hinken diesem Trend im Gegensatz zu agileren Branchen immer noch hinterher, da sie vielerorts noch auf ressourcenintensiven Desktopanwendungen beruhen. Um mehr Interoperabilität zwischen klassischen und mobilen Systemen zu ermöglichen wurde der neue Interoperabilitätsstandard FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) entwickelt. Dieser vereint die Vorteile der Vorgängerstandards HL7 v2 und HL7 v3 unter Verwendung moderner Webtechnologien. Ziel: Es gilt zu zeigen, dass der neue Kommunikationsstandard FHIR geeignet ist, Aufgaben klassischer KIS in mobilen Applikationen zu unterstützen. Können die im Standard definierten Ressourcen den Anforderungen der Praxis standhalten? Ein neu entwickelter Prototyp unterstützt Basisfunktionalitäten zur professionellen Terminverwaltung in Krankenhäusern. Die mobile Lösung ist vollintegriert in die Applikationsinfrastruktur des Krankenhausinformationssystem ORBIS. Methode: Im Zuge einer Machbarkeitsstudie wurden im ersten Schritt Erhebungen hinsichtlich derzeitigen Umsetzungsprojekten durchgeführt. Gibt es bereits Produkte bzw. Projekte, die eine FHIR-basierte Terminplanung umgesetzt haben? Gibt es existierende Erweiterungen des FHIR Standards, die für den benötigten Datentransfer ausreichen? In der zweiten Phase wurden auf Basis existierender FHIR Ressourcen Anpassungen durchgeführt, die die spezifizierten Anwendungsfälle ideal unterstützen. Aufbauend auf diese Kommunikationsschicht wurde eine webbasierte Clientapplikation programmiert, die die geforderten Aufgaben aus dem klinischen Umfeld auf einem mobilen Endgerät erfüllt. Ergebnisse: Der mobile Prototyp konnte mit den von FHIR zur Verfügung gestellten Konzepten und Werkzeugen im vollen Umfang umgesetzt werden. Schlussfolgerung: FHIR ist für diese Art von Anforderung der richtige Standard. Die Implementierbarkeit ist im vollen Umfang gegeben, da diverse Softwarepakete die standardkonforme Umsetzung ermöglichen. Die große Anzahl von Erweiterungsoptionen bietet einerseits die Möglichkeit den Standard an die individuellen Anforderungen anzupassen, birgt jedoch auch die Gefahr, dass unüberschaubar viele Erweiterungen uneingeschränkte Interoperabilität erschweren.


 

 

In memoriam: Univ.Doz. Mag. Dr. Hubert Leitner

In memoriam: Univ.Doz. Mag. Dr. Hubert Leitner

Der Vorstand der HL7 Österreich ist tief betroffen von der Nachricht, dass Univ.Doz. Mag. Dr. Hubert Leitner, geboren am 13.06.1952 in Oberzeiring, am 29.03.2020 in Graz verstorben ist. Hubert Leitner war Gründungsmitglied der HL7 Österreich und als stellvertretender Päsident des Vereins von 2007 bis 2012 wesentlich am Aufbau der HL7 Community in Österreich beteiligt. Als promovierter und habilitierter Physiker beschäftigte er sich in der IT-Abteilung der steirischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) in führender Rolle mit dem Zusammenspiel der IT-Systeme und war vor diesem Hintergrund auch federführend in der österreichischen e-Health Initiative und als Consultant beim Aufbau der elektronischen Gesundheitsakte ELGA beteiligt. Durch sein Eintreten für den Verein, seinewissenschaftliche Expertise und seinen Humor war er stets eine verlässliche Stütze und Inspiration.

Wir werden Hubert sehr vermissen!

 

 

Terminverschiebung: Programm der HL7 & DICOM Austria Jahrestagung 2020

(Update – 10.3) Die Veranstaltung wurde aufgrund der aktuellen CoVID-19 Situation verschoben. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben – Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Dienstag ? 2020 – Workshops


09:00-10:15: Workshop SNOMED CT Basics

SNOMED CT Basics: „Grundlagen von SNOMED CT“

  • Optional: Notebook mit Browser
  • Im Workshop „SNOMED CT Basics“ lernen Sie die Grundlagen von SNOMED CT kennen: Aufbau, Inhalte und Verwendungsmöglichkeiten.

Vortragende: Nina Sjencic, BSc. & Stephan Rainer-Sablatnig (SNOMED Release Center, ELGA GmbH)

10:30-12:30: Workshop FHIR for Executives

HL7 FHIR for Executives: „Why should I prepare my organization for FHIR?“

  • Voraussetzungen: keine
  • Ziel des Workshops zu HL7 FHIR® ist es, einen Ein- und Überblick über den neuen HL7 Standard FHIR und dessen Möglichkeiten zu bieten. FHIR baut auf zeitgemäßen Webtechnologien (REST) auf und bietet einfache Möglichkeiten Schnittstellen & Kommunikationslösungen für intern und extern umzusetzen. Im Workshop werden Fragen behandelt wie – was ist FHIR genau, wie kann man es nutzen, wo ist der Unterschied zu anderen bestehenden Kommunikationsstandards im Gesundheitswesen, welche Features gibt es zusätzlich, welche Anwendungen gibt es bereits?

Vortragender: DI Reinhard Egelkraut

13:00-16:30: Workshop CDA2FHIR

HL7 CDA2FHIR – „Migrationspfade von CDA zu FHIR und zurück“

  • Voraussetzungen: Basiskenntnisse von FHIR und CDA
  • Inhalt: Können die FHIR-Technologien auch für die Implementierung von CDA-basierten Lösungen übertragen werden? Welche Werkzeuge und Implementierungshilfen des riesigen FHIR-Ökosystems können für CDA genutzt werden?
    Das Tutorial behandelt das FHIR CDA Logical Model, das es ermöglicht, CDA-Dokumente zu parsen/generieren und zu validieren. Mit FHIRPath können Informationen aus CDA-Dokumenten direkt mit einem FHIR-Client extrahiert werden. Die Java-Referenzimplementierung bietet Unterstützung für die Transformation von CDA Narrative nach Xhtml und zurück. Für CDA und FHIR werden verschiedene Mappingstrategien vorgestellt, von programmatischen Ansätzen bis hin zur funktionalen Programmierung (XSLT und FHIR Mapping Language).

Vortragender: Oliver Egger, MSc (ahdis gmbh, HL7 Schweiz Technical Manager)

„Hands-On-Workshop“: Bitte bringen Sie ihren Laptop mit! (Notebook mit Browser, Forge, XML-Editor)

17. März 2020


09:00-12:30: Workshop FHIR für Einsteiger

HL7 FHIR-Starter: „What is FHIR and why should I care?“

  • Voraussetzungen: Notebook mit Browser, Grundlagen SW-Entwicklung
  • Optional: SoapUI, Postman oder alternativer RESTful-Client
  • Im Rahmen des Workshops „FHIR-Starter“ lernen Sie die Grundlagen des HL7 FHIR Standards kennen. Erfahren Sie alles über Struktur und Aufbau von FHIR-Ressourcen sowie der RESTful-API, darüber hinaus eine Vielzahl an Information rund um die Verwendung von FHIR.

Vortragende: Andreas Schuler BSc MSc & Ass.Prof Oliver Krauss MSc (FH Hagenberg, HL7 Austria TC FHIR)

„Hands-On-Workshop“: Bitte bringen Sie ihren Laptop mit!

12:30-13:00 Pause

13:00-16:30: Workshop DICOM für Einsteiger

Inhalt: DICOM ist der zentrale Standard für den Bilddatenaustausch in der Radiologie. Dieser Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen: das Datenmodell, den Begriff der Conformance, das Datenformat und die Kommunikationsmechanismen.
Am Beispiel wichtiger Anwendungsfälle werden Musterabläufe im radiologischen Workflow erklärt.

Vortragende: DI Silvia Winkler
Silvia Winkler ist Vorsitzende des Technischen Komitees der DICOM Anwendergruppe Austria

17:00 DICOM Anwendergruppe Austria Generalversammlung

Generalversammlung des Vereins DICOM Anwendergruppe Austria
Die Agenda wird den Mitgliedern zugesendet.


Mittwoch ? 2019 – Jahrestagung


9:30 Registrierung

Ankunft und Registrierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Begrüßungskaffee am Buffet.

10:00 Jahrestagung Block 1 "Gesundheitsakten"

  • Dr. Clemens Auer (Bundesministerium): 10 Jahre ELGA & eHealth Österreich und Ausblick auf 2030
  • Dr. Franz Leisch & Dr. Günter Rauchegger  (ELGA GmbH): ELGA Arbeitsprogramm 2020 – Impfpass und andere Pläne
  • Univ.Doz. Dr. Franz Frühwald (Vertreter der Radiologie in ÖÄK und WKO) APPC: Was wurde erreicht?
  • Dr. Kai Heitmann (health innovation hub, Ministry of Health, Berlin): Frisches eHealth für Deutschland
  • DI Oliver Egger (ahdis AG, Zürich): EPD und mHealth  in der Schweiz

12:00 Mittagspause

3-Gang Lunch als Stehbuffet im Foyer

13:00 Jahrestagung Block 2 "Bilddaten"

  • Flashlights:
    • DI Silvia Winkler (Sigmasoft) „WG32 EEG Signaldatenstandard“, Neuerungen im DICOM Standard
    • Ass.Prof. Emmanuel Helm, MSc. (FH Hagenberg) Verwendung von APPC in DICOM
    • Mag. Maria Abzieher (Wien Digital) Aktuelles aus Hex-I
    • DI Sebastian Wöß, BSc. (eHealth-Beauftragter Land Vorarlberg) Telerad 2.0: Bilddatenaustausch in Vorarlberg
  • Dr. Georg Scheurecker (FA für Radiologie) Einrichtungsübergreifender Bilddatenaustausch
  • Podiumsdiskussion: „Drängende Probleme und Zukunftstrends in der digitalen Radiologie (Defizite, Erwartungen, Entwicklungen)“
    Es diskutieren: DI Rainer Anzböck, DI Dietmar Keimel, Univ.Doz. Dr. Franz Frühwald, Dr. Herbert Vonbank, Dr. Georg Scheurecker, Dr. Klaus Buttinger.
    Moderation DI Herlinde Toth (eHealth-Koordinatorin der Stadt Wien)
  • HL7 Austria Student Award 2020 Präsentationen der Preisträger & Preisverleihung
    Moderation: Andreas Schuler, BSc MSc (FH Hagenberg)

15:00-15:30 Kaffeepause

Heiß- und Kaltgetränke; süße und salzige Snacks, frisches Obst. Und gute Gespräche…

15:30-17:00 Jahrestagung Block 3 "e-Health"

  • Flashlights
    • DI Reinhard Egelkraut (CGM) Aktuelles zu FHIR / Bericht TC
    • DI Michael Nöhammer (ÖGTelemed) Aktuelles von der ÖGTelemed
  • Univ.Prof. Dr. Stefan Schulz (Med.Uni. Graz) ICD-11 – Was kommt da auf uns zu?
  • Rainer Schügerl (SVC) eHealth Konvergenz bei den Sozialversicherungen
  • Hugo van Mens (ChipSoft, Amsterdam & Amsterdam UMC, Dep. Medical Informatics, Amsterdam) Clarifying Diagnoses to Laymen using the SNOMED CT Netherlands Patient-Friendly Extension

18:00-20:00 HL7 Austria Generalversammlung

Generalversammlung des Vereins HL7 Austria
Die Agenda wird den Mitgliedern zugesendet.

20:00 Abendessen

Gemeinsames Abendessen im Restaurant des Hotels Hotel Courtyard by Marriott Vienna Prater/Messe.


Donnerstag ? 2019 – Workshops


09:30-13:00: Workshop FHIR für Fortgeschrittene

HL7 FHIR-Arsonist – „Look mum no hands!“

  • Voraussetzungen: Notebook mit Browser, Forge, XML-Editor
  • Im Rahmen des Workshops „FHIR-Arsonist“ lernen Sie fortgeschrittene Konzepte des HL7 FHIR Standards kennen. Erlangen Sie das notwendige Wissen, um die bestehende Basisspezifikation zu erweitern und an konkrete Anwendungsfälle anzupassen.

Vortragende: Andreas Schuler BSc MSc & Ass.Prof Oliver Krauss MSc (FH Hagenberg, HL7 Austria TC FHIR)

„Hands-On-Workshop“: Bitte bringen Sie ihren Laptop mit!

13:30-16:30: TC FHIR Meeting

Inhalt: Aktuelle Themen des Technischen Komitees.

Moderation: DI Reinhard Egelkraut

Reinhard Egelkraut ist Vorsitzender des Technischen Komitees FHIR der HL7 Austria

Anmeldeschluss derzeit nicht verfügbar.
Der Frühbuchertarif ist derzeit nicht verfügbar.

Die Jahrestagung 2020 wird gemeinsam von HL7 Austria und DICOM Austria veranstaltet


Veranstaltungsort

Hotel Courtyard by Marriott Vienna Prater/Messe
Erreichbar über U2 – Krieau, in 200 m Entfernung.
Garagenplätze im Hotel (Tagesmaximum für Tageskonferenzgäste EUR 12,00)

Wir twittern von der Veranstaltung unter Hashtag #HL7JT

Medienpartner: Medtermine

HL7 Austria Student Award

HL7 Austria Student Award 2020

Die HL7 Austria vergibt auch 2020 wieder den „HL7 Austria Student Award“ zur Förderung der wissenschaftlichen Beschäftigung mit HL7 Standards und zur Unterstützung der Ausbildung in eHealth-Standards.

Insgesamt werden bis zu drei hervorragende wissenschaftliche Arbeiten im Umfeld von HL7 prämiert, wobei der Preis mit € 300,- für Bachelorarbeiten, € 500,- für Masterarbeiten und € 700,- für Dissertationen dotiert ist.

Bewerbungen senden Sie bitte bis spätestens 11.02.2019 an office@hl7.at. Sie erhalten bis spätestens 18.02.2020 Rückmeldung, ob Ihre Unterlagen akzeptiert wurden. Wir bitten um Verständnis, dass nur vollständige Bewerbungen akzeptiert werden können.

Die einzureichende wissenschaftliche Arbeit muss sich in wesentlichen
Teilen mit HL7 auseinandersetzen und als fertige (approbierte) Bachelorarbeit,
Masterarbeit oder als Dissertationsschrift vorliegen.

Eine Bewerbung erfolgt auf Deutsch oder Englisch und umfasst folgende Unterlagen (jeweils als PDF):

  • Vollständige Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertationsschrift
  • Kurzfassung/Abstract der Arbeit
  • Kurzpräsentation des Inhalts der Arbeit auf 3 Folien
  • Erklärung, in welchem Umfang das HL7 Thema behandelt wird (max. 2 Seiten)
  • Lebenslauf mit stichwortartiger Beschreibung des bisherigen (wissenschaftlichen) Werdegangs

Einreichen können Studierende und Personen, deren Studienabschluss nicht
länger als ein Jahr zurückliegt.

Eine weitere Voraussetzung für die Einreichung ist, dass die Arbeit an einem österreichischen Institut erstellt wurde oder der Bewerber / die Bewerberin in Österreich studiert oder arbeitet. Eine Mitgliedschaft bei HL7 Austria wird nicht vorausgesetzt. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, die Arbeit als PDF der HL7 Austria zur Publikation auf www.hl7.at zur Verfügung zu stellen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen der HL7 Jahrestagung am 18.03.2020 in Wien bekannt gegeben. Für akzeptierte Bewerberinnen und Bewerber ist daher die Teilnahme an dieser Veranstaltung kostenlos. Im Zuge der Prämierung der besten Arbeiten präsentieren die Preisträgerinnen bzw. Preisträger ihre Einreichung in einem Kurzvortrag (5 Minuten) anhand der eingereichten Kurzpräsentation.

Etwaige durch die Einreichung anfallende Kosten (wie z.B. Reisekosten) werden nicht erstattet. Die Auswahl der besten Arbeiten erfolgt durch einen wissenschaftlichen Ausschuss. Das Einlegen von Rechtsmitteln gegen die vom Ausschuss getroffene Auswahl ist ausgeschlossen.