Beiträge zu Standards und Standardisierung

OID von HL7 Österreich

Die Verwendung von OID (Object Identifier gem. ISO/IEC 9834/1) im österreichischen Gesundheitswesen werden durch das OID-Konzept für das österreichische Gesundheitswesen geregelt (Siehe e-Health OID-Register Österreich).

Nutzer von CDA und alle, die im Gesundheitswesen mit international eindeutigen Identifikatoren arbeiten möchen, können ihre OID-Root über die HL7 Anwendergruppe Österreich beziehen. Die OID Root von HL7 Österreich ist2.16.840.1.113883.2.16.

HL7 Österreich stellt weltweit eindeutige Object Identifier (OID) zur Verfügung.  Eine Registrierung von OID durch HL7 Austria ist für Mitglieder mit eine ermäßigter Gebühr möglich. Weitere Infiormationen über OID und die Registrierung über –> office@hl7.at.

 

Ergebnisse des Ballots 2008 (V2 – nationale Z-Segmente)

Das erste Ballot-Verfahren des TC Version 2.x ist beendet. Abgestimmt wurden Z-Segmente und Tabellen.

Im Sommer wurden die ersten speziell für Österreich zugeschnittenen Z-Segmente abgestimmt. Diese betreffen die Übermittlung von Unfallinformationen (ZAK), Bewegungsdaten (ZBE), Telekom- und Telefonanlagen-Daten (ZTE) sowie einen Datensatz für Neugeborene (ZNG).

Stefan Ellersdorfer, der Leiter des Technischen Komitees „Konformität und Zertifizierung“ hat auch einige Tabellen (UDF-Tables) in das Ballot geschickt. Darunter finden sich Tabellen wie Vitalstatus, Dokumenttypen, Aktionscodes, Religionen.

DIe detaillierten Definitionen finden sie im Dokumentenmanagementbereich der Website.

Mitarbeit im ON K-238 (Medizinische Informatik)

HL7 Österreich ist nun durch zwei Mitglieder im Österreichischen Normungsinstitut (ON) vertreten

Alexander Mense und Stefan Sabutsch sind als Experten im Komitee ON K-238 (Medizinische Informatik) vertreten.

Herr Sabutsch ist für die Arbeitsgruppe 2 Informationsmodelle – EHR (ON-AG  238 02), Herr Alexander Mense für die Arbeitsgruppe 3 – Security (ON-AG  238 03) gemeldet.

Standards im Österreichischen Gesundheitswesen

Empfehlung des Bundesministeriums und der Bundesgesundheitskommission vom 11.6.2007 für Standards, die zur Realisierung von ELGA eingesetzt werden sollten.

  • Integrating the Healthcare Enterprise (IHE), Technical Framework
    IT Infrastructure Technical Framework Revision 3.0, December 9, 2006, Final Text Version
    Patient Care Coordination Technical Framework Revision 1.0, Final Text
    Laboratory Technical Framework, Revision 1.1, August 10, 2004, Draft for Public Comment
    Radiology Technical Framework, Revision 7.0, May 15, 2006, Final Text Version
  • Health Level Seven, Version 3RIM
    ISO/HL7 21731:2006(E), Health informatics – HL7 version 3 – Reference Information Model – Release 1
  • Health Level Seven, Clinical Document Architecture, Release 2
    ANSI/HL7 CDA, R2-2005
  • Logical Observation Identifiers Names and Codes (Laborteil)
    LOINC® 2.19:2006-12-22
  • DICOM 3.0 und WADO
    ISO 12052:2006(E), Health informatics – Digital imaging and communication in medicine (DICOM) including workflow and data management ISO 17432:2004(E), Health informatics – Messages and communication – Web access to DICOM persistent objects

Siehe: www.elga.gv.at